Wednesday, February 14, 2007

G7-Finanz-Treffen zu Energieeffizienz und Diversifizierung der Energiequellen

Die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben wichtigsten Industrienationen haben am Montag über aktuelle Fragen der Wechselkurs-, Geld-, Zins- und Haushaltspolitik beraten. Die Gesprächsthemen reichten von der weltwirtschaftlichen Entwicklung bis hin zu Energiefragen.
In ihrer Abschlusserklärung unterstrichen die Finanzminister und Notenbankchefs die günstigen Aussichten für anhaltendes Wirtschaftwachstum in der Welt. Trotz niedrigerer Energiepreise und abnehmendem Inflationsdruck sei aber weiterhin Wachsamkeit nötig.
Energieeffizienz und DiversifizierungFür alle Volkswirtschaften ist Energieeffizienz und eine Diversifizierung der Energiequellen wichtig, so die Abschlusserklärung. Die notwendigen marktwirtschaftlichen Maßnahmen, einschließlich Steuern und Emissionshandel, müssen den besonderen Anforderungen jedes Landes gerecht werden.

Die Abschlusserklärung in englischer Sprache steht Ihnen zur Verfügung.

Quelle: co2-handel.de

Klimaschutz: Bundesumweltministerium überarbeitet CO2-Allokationsplan

Deutschland will seine Klimaschutzziele nochmals verschärfen, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Die Verhandlungen zwischen dem BMU und der EU-Kommission über den Nationalen Allokationsplan für die zweite Handelsperiode (NAP II) hätten in wesentlichen Punkten zu grundsätzlicher Übereinstimmung geführt. Bei der Frage der Emissionsobergrenze bleibe die Kommission jedoch bei ihrer bisherigen Auffassung. Das Bundesumweltministerium habe in den letzten Wochen sehr konstruktive Gespräche mit der Kommission der Europäischen Union über den deutschen nationalen Allokationsplan II im Rahmen des europäischen Emissionshandels geführt. Dabei habe in wesentlichen Punkten eine grundsätzliche Übereinstimmung erzielt werden können. Insbesondere will die Kommission die deutschen Vorschläge für eine deutlich höhere Transparenz und Vereinheitlichung in der Methode der Überprüfung der einzelnen Allokationspläne in den Mitgliedstaaten aufgreifen. Dies betreffe sowohl die Transparenz und Vereinheitlichung der nationalen Strukturen und der Aufstellungsverfahren der bislang sehr unterschiedlichen Nationalen Allokationspläne als auch die Prüfungsverfahren der Kommission.

Quelle: Solarserver.de

Monday, February 12, 2007

UmweltBank emittiert fünften Genußschein

Die UmweltBank AG (WKN 557 080) gibt ein neues Namensgenußrecht heraus. Die festverzinsliche Vermögensanlage bietet anfänglich eine Rendite von 4,96 Prozent bis 2011 und hat eine unbefristete Laufzeit. Das Genußrechtskapital in Höhe von 5,5 Mio. Euro dient dem Klimaschutz und der weiteren Förderung von Umweltprojekten.

Nach den erfolgreichen Genußrechts-Emissionen in den vergangenen vier Jahren bietet die UmweltBank auch dieses Jahr wieder eine eigene festverzinsliche Vermögensanlage an. Das Genußrecht 2007 stärkt mit einem Emissionsvolumen von 5,5 Millionen Euro das Eigenkapital der Bank. Mit einem Nominalzins von 4,65 Prozent pro Jahr bringt das Genußrecht bei einem anfänglichen Ausgabekurs von 98,68 % eine Rendite von 4,96 %.

Es ist erstmals zum 31.12.2012 von Seiten der Bank kündbar. "Das neue UmweltBank-Genußrecht mit seiner attraktiven Verzinsung bietet die Möglichkeit, sowohl rentabel als auch klimaverträglich zu investieren", betont UmweltBank-Vorstand Horst P. Popp.

Genußrechts-Inhaber erhalten eine gewinnabhängige, aber feste Verzinsung, die jährlich ausgeschüttet wird. Die Genußrechte werden gebührenfrei ausgegeben und kostenlos im Depot bei der UmweltBank verwahrt. Sie können über den hausinternen Telefonhandel der UmweltBank veräußert werden.

Aktionäre sind bei der Zeichnung bevorrechtigt und die Mindestzeichnung beträgt 1.000 Euro. Die Zeichnungsfrist beginnt am 09. Februar 2007 und endet am 30. März 2007, sofern die Emission nicht wie in den Vorjahren wegen Überzeichnung vorzeitig geschlossen wird. "Mit der Zeichnung beteiligen sich Anleger direkt am Erfolg der UmweltBank und unterstützen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien, denn als Förderbank finanziert die UmweltBank ausschließlich Umweltprojekte", erläutert Bankgründer Popp.

Die kürzlich veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen für 2006 bestätigen diese Aussage. Danach ist die Bank in jedem Jahr seit ihrer Gründung 1997 kontinuierlich gewachsen. So stieg 2006 die Bilanzsumme um 18 Prozent auf 810 Millionen Euro, die Anzahl der Kreditprojekte um über 38 Prozent auf 6.695. Nach der Emission wird der grünen Förderbank ein Eigenkapital einschließlich des Genußrechtskapitals von rund 56 Millionen Euro als Basis für weiteres Wachstum zur Verfügung stehen.

Quelle: co2-handel.de

Tagebuch der Klimaveränderung in der Schweiz

Energiekommission des Schweizer Nationalrates schlägt CO2-Abgabe auf Gas-Kombikraftwerke vor

Strom aus Gas-Kombikraftwerken soll mit einer CO2-Abgabe belastet werden, das schlägt die einstimmige Umwelt- und Energiekommission des Schweizer Nationalrates (UREK) im Einklang mit dem Ständerat vor.

Bereits geeinigt haben sich Nationalrat und Ständerat, dass der Liter Heizöl ab 2009 um 6 und ab 2010 um 9 Rappen verteuert wird, wenn der Ausstoss des Treibhausgases nicht messbar abnimmt. Noch offen ist der Abgabesatz für grössere fossil-thermische Kraftwerke, welche die Stromwirtschaft plant.

Einstimmig empfiehlt die UREK dem Plenum, dass die Gaskombikraftwerke die CO2-Abgabe bezahlen oder ihre Emissionen vollumfänglich kompensieren müssen. Eine solche Kompensation ist möglich, indem die Betreiber Emissionszertifikate erwerben oder sich an CO2-reduzierenden Projekten im In- und Ausland beteiligen.

Bei einer Kompensation dürfen maximal 30 Prozent mit Emissionszertifikaten aus dem Ausland abgedeckt werden. Eine Minderheit will es dem Bundesrat überlassen, den Auslandanteil festzulegen. Mit diesen Bestimmungen würden die Kosten für Strom aus Gaskombikraftwerken um etwa 4,5 Rappen pro Kilowattstunde verteuert, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten.

Quelle: klimainfo.ch

Termine - Emissionshande und Klimaschutz

20. März 2007: KRdL-Expertenforum

11.-15. November 2007: Weltenergiekonferenz

CARBON EXPO bringt Marktvolumen von über einer Milliarde Tonnen CO2 zusammen

September 3 to 5, 2007: R'07 World Congress (10.02.2007)

2. - 4. Mai 2007 Köln: CARBON-EXPO

13-15.03.07 Copenhagen: Carbon Market Insights 2007

20.-21. 03 DowJones Frankfurt: Climate Change - Investment and Finance 2007

20. März und 23. April 2007: CDM und JI – Internationale Projektfinanzierung durch CO2-Zertifikate

02.03.2007 Böblingen: Exportworkshop internationale Klimaschutzprojekte

22. Februar 2007: Tauwetter in der Arktis - Mögliche Folgen für das Klima in Europa? (10.02.2007)

21. und 22. Februar: euro coal 2007 (30.01.2007)

13.-14.02.2007: UNFCCC Technical Workshop on Joint Implementation

6-8.02.07 Messe E-world energy & water

5. Februar 2007: IPCC-Workshop